Project Description

„Mehr Licht, mehr Sicherheit und eine technisch überzeugende Lösung“

LED-Umrüstung im Hörsaal der Universität Heidelberg

Mehr Licht, mehr Sicherheit und eine technisch überzeugende Lösung

Für den kleinen Hörsaal 2 der Pathologie an der Universität Heidelberg planten und realisierten wir eine neue LED-Beleuchtung. Die vorhandenen 170 bis 190 Lux waren für die vorgesehene Nutzung zu wenig. Ziel waren mindestens 300 Lux an den Sitzplätzen unter Berücksichtigung der DIN EN 12464-1 – bei gleichzeitiger Modernisierung der Notbeleuchtung und Verkabelung.

Ausgangssituation und Anforderungen

Die Umrüstung stellte besondere Anforderungen an Planung und Montage: Neue Leuchten mussten in die bestehende Deckenkonstruktion passen. Die bisher integrierte Notbeleuchtung wurde über eine 60-Volt-Gleichstromanlage versorgt. Zudem waren die alten Leitungen hinter der Decke aus Brandschutzgründen durch halogenfreie Kabel zu ersetzen.

Die Raumhöhe von bis zu 5,3 Metern und die besondere Bauweise des Hörsaals erschwerten den Zugang zusätzlich.

Zusätzlich musste der Demonstrationstisch des Hörsaals neu beleuchtet werden. Die bisher erreichten 1000 Lux mussten mindestens erreicht, besser deutlich übertroffen werden.

Die Lösung: passende LED-Leuchten und effiziente Montage

Wir wählten LED-Leuchten mit einem speziellen Schraub-Klappmechanismus, die sich in die vorhandenen Deckenöffnungen integrieren ließen. Für die neue Verkabelung kamen vorkonfektionierte, steckerfertige Anschlussleitungen zum Einsatz. Das vereinfachte die Installation und reduzierte den Montageaufwand.

Für die neuen Downlights über dem Demonstrationstisch wurden spezielle Leuchten mit sehr engem Abstrahlwinkel gewählt. Dafür wurde eigens eine Deckenplatte konstruiert, damit diese in der Decke versenkt werden konnten um die Studierenden nicht zu blenden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Zugänglichkeit der Decke dar. Aufgrund der Raumhöhe von bis zu 5,3 Metern und der speziellen Bauweise des Hörsaals war der Einsatz herkömmlicher Leitern oder Rollgerüste nicht möglich. Gemeinsam mit einer darauf spezialisierten Fachfirma wurde deshalb eine geeignete Gerüstlösung organisiert und fachgerecht auf- und abgebaut.

So konnten wir auch unter schwierigen baulichen Bedingungen eine professionelle und wirtschaftlich sinnvolle Umsetzung gewährleisten.

Mehr Sicherheit durch angepasste Notbeleuchtung

Da die Notbeleuchtung bisher in den alten Leuchten integriert war, wurden direkt neben den neuen LED-Leuchten separate Notleuchten montiert und in das bestehende Notbeleuchtungssystem eingebunden.

Damit konnte die Sicherheitsbeleuchtung an die neue Raumsituation angepasst und auf den aktuellen technischen Stand gebracht werden – ohne die vorhandene Infrastruktur vollständig ersetzen zu müssen.

Ausgangssituation: 170–190 Lux Beleuchtungsstärke im Hörsaal
Zielsetzung: mindestens 300 Lux an den Sitzplätzen,
mindestens 1500-3500 Lux über dem Demonstrationstisch

Das Ergebnis

Der Hörsaal erreicht heute deutlich mehr als 300 Lux statt zuvor nur 170 bis 190 Lux. Die neue Beleuchtung sorgt für bessere Sehbedingungen, die Verkabelung wurde erneuert und die Notbeleuchtung angepasst.

Der Demonstrationstisch ist jetzt mit knapp über 3.000 Lux perfekt beleuchtet und hat zusätzlich noch einen sehr hohen Farbwiedergabewert CRI von >95

Dank sorgfältiger Vorbereitung und montagefreundlicher Technik waren die Arbeiten sogar schneller als geplant abgeschlossen. Der Kunde ist mit dem Ergebnis rundum zufrieden.

Daten, Zahlen, Fakten

Projekt: LED-Umrüstung Kleiner Hörsaal 2, Pathologie
Kunde: Universität Heidelberg
Bereich: Hörsaal / Bildungseinrichtung
Besonderheiten: Integration in bestehende Deckenkonstruktion, spezieller Schraub-Klappmechanismus, halogenfreie Verkabelung, separate Notbeleuchtung und Spezialgerüst bei Raumhöhen bis 5,3 Meter

Ergebnis: deutlich über 300 Lux im Hörsaal, am Demonstrationstisch über 3000 Lux
Zusatznutzen: verbesserte Lichtqualität, modernisierte Sicherheitsbeleuchtung und effiziente Montage

Häufige Fragen zur LED-Umrüstung in Hörsäalen und Bildungseinrichtungen

 

Die DIN EN 12464-1 definiert Anforderungen an die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen. Welche Beleuchtungsstärke erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Sehaufgabe und Raumnutzung ab. Für Sitzplätze in Hörsälen können beispielsweise 300 Lux maßgeblich sein.
Entscheidend ist eine fachgerechte Lichtplanung, die auch Gleichmäßigkeit, Blendungsbegrenzung und Sehkomfort berücksichtigt.

Ja, häufig lassen sich moderne LED-Leuchten in vorhandene Deckenkonstruktionen integrieren. Voraussetzung sind passende Abmessungen, geeignete Befestigungssysteme und die Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten. Bei besonderen Decken können spezielle Montagevorrichtungen erforderlich sein. Wir prüfen die Möglichkeiten im Vorfeld und wählen geeignete Lösungen aus.

Nicht grundsätzlich. Das hängt vom Zustand, der technischen Ausführung und den geltenden Sicherheitsanforderungen ab. Ist die bisherige Notbeleuchtung in die alten Leuchten integriert, kann eine separate Lösung erforderlich werden. Bestehende Versorgungssysteme lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin nutzen.

Ja, auch Räume mit großen Deckenhöhen oder besonderen baulichen Bedingungen können modernisiert werden. Je nach Situation kommen spezielle Gerüst- oder Montagelösungen zum Einsatz. Mit einer sorgfältigen Planung und geeigneten Installationssystemen lassen sich Montagezeiten und Kosten möglichst geringhalten.

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Hans Nägele,
Beleuchtungsexperte, geff GmbH

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